Der Krail ist ein sehr altes Gartengerät und stammt aus der Landwirtschaft. Er sieht aus wie eine verunglückte Mistgabel mit umgebogenen Zinken. Tatsächlich handelt es sich aber um ein eigenständiges Gartengerät, das meistens vier klauenartig im rechten Winkel abgebogene kräftige Zinken hat und mit einem langen Stiel versehen ist.
Der Krail hat viele Namen, unter denen er regional unterschiedlich bekannt ist. Die gängigsten sind folgende: Kralle, Reißer, Dunghaken, Vierzahn.
Auch der Krail dient der Bodenlockerung, der Unkrautentfernung und dem Einarbeiten von Mist und Kompost in den Boden genau wie die Hacke. Er sorgt dabei für eine tiefe Belüftung des Bodens ohne die Bodenschichtung zu verändern und die Struktur zu zerstören.
Desweiteren wird der Krail verwendet, um den Mist zu wenden und zu zerteilen. Möchte man diesen inden Boden einarbeiten, so ist der Krail das geeignetste Gerät für diese Arbeit. Ähnlich wie ein Rechen oder eine Ziehhacke wird der Krail mit ziehenden Bewegungen benutzt. Bei der Unkrautentfernung leistet er in sofern gute Dienste als er diese nicht abrupft, sondern sie heraushebt, so dass möglichst viele Wurzeln mitentfernt werden.