Die Schaufel ist ein uraltes Werkzeug und Gartengerät. Im Garten verwendet man es vor allem zum Verteilen und Umsetzen von Erde, Kompost, Sand oder sonstigen voluminösen Baumaterialien wie Kies, Split und so weiter.
Genauso wie der Spaten besteht die Schaufel aus einem Stiel und einem Metallblatt. Dieses unterscheidet sich in seiner Form jedoch deutlich von dem des Spatens, denn es ist weder flach noch gerade, sondern hat mindestens nach oben gewölbte Ränder und steht im Winkel zum Stiel, so dass man möglichst einfach und rückenschonend beispielsweise Erde aufnehmen, transportieren und verteilen kann.
Das Schaufelblatt der Schaufel kann abgesehen von diesen zuvor beschriebenen Grundeigenschaften sehr unterschiedlich aussehen.
Es gibt rechteckige und dreieckige Grundformen mit geraden, spitzen und abgerundeten Vorderkanten. Entsprechend zu diesen unterschiedlichen Formen, wurden die einzelnen Schaufelarten benannt. Die Namensgebung lässt Rückschlüsse auf die Region zu, in der sich die entsprechende Schaufelform ursprünglich mal entwickelt hat. Forscht man nach der typischen und am häufigsten vorkommenden Bodenart in dieser Region, so erklärt sich auch leicht die Schaufelform. Für sandige Böden empfiehlt sich eine tiefe Schaufelform, die möglichst viel Material aufnehmen kann, da diese Böden nicht so schwer sind. Sehr steinige Böden verlangen nach einer Schaufelform mit spitzer und scharfer Unterkante. Sehr glatte und flache Blattformen eignen sich für lehmige Böden, die meistens schwer und klebrig sind.
Nicht nur die zu bearbeitende Bodenart, sondern auch die bevorstehende Tätigkeit beeinflussen die Wahl der richtigen Schaufel. Gerade Vorderkanten eignen sich zum Aufnehmen und Umsetzen von lockerem Material. Je spitzer und schärfer die Vorderkante ist desto besser eignet sich die Schaufel zum Graben, Ausheben und Lösen von schweren und steinigen Böden.